Fußreflexzonenmassage

Marquardt, 1989, S. 116

Mit bestimmten Griffen an den Fußreflexzonen werden Reize ausgelöst. Diese Grifftechnik beruht auf der Vorstellung, dass der Fuß in Wechselbeziehung zum ganzen Körper steht. Die einzelnen Reflexzonen am Fuß sind dabei bestimmten Organen zugeordnet: Demnach ist es möglich, über die Massage der entsprechenden Fußreflexzone auf das jeweilige Organ einzuwirken – es also positiv zu beeinflussen und so Erkrankungen zu lindern.

Das Ziel besteht darin, allgemein die Körperreaktionen positiv zu beeinflussen und das Immunsystem anzuregen.

So kann die Massage der Fußreflexzonen beispielsweise folgende Zwecke verfolgen:

  • den Lymphabfluss in Armen und Beinen fördern
  • Muskelverspannungen lösen
  • Schmerzen lindern
  • zu einem besseren Schlaf verhelfen
  • die körperliche Verfassung kräftigen

Auch bei chronischen Erkrankungen kommt die Fußzonenreflexmassage zum Einsatz, um deren Heilung anzukurbeln und zu unterstützen:

  • Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden
  • Funktionsstörungen von Organen
  • Migräne
  • Erschöpfung
  • Kopfschmerzen
  • Arthritis
  • Lymphödemen
  • Hormonstörungen
  • Beschwerden in den Wechseljahren

Fußreflexzonenmassagen gelten als nahezu nebenwirkungsfrei. Nur in bestimmten Fällen ist davon abzuraten:

  • Knochen- oder Gelenkbeschwerden
  • diabetischer Fuß
  • offene Wunden
  • Pilzinfektionen (Fußpilz)
  • akuten Infektionskrankheiten mit hohem Fieber
  • Psychosen
  • Risikoschwangerschaften
  • akuten Venen- und/oder Lymphgefäßentzündungen
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